Adam Chau

*1988, USA

Adam Chau (1988, USA) stellt blau-weisse Porzellanobjekte her, bei denen er Kobalt als Pigment verwendet. Dabei zieht er Parallelen sowohl zum historischen Handwerk mit einer langen Geschichte der Globalisierung als auch zu einem Material, das in der Elektronikindustrie verwendet wird. Die KI-generierten Bilder auf den in der Ausstellung gezeigten Tellern entstehen, indem Adam Chau einer Software präzise Textanweisungen (Prompts) eingibt, um bestimmte Arten von Bildern zu erhalten.

Adam Chau (1988, USA) stellt blau-weisse Porzellanobjekte her, bei denen er Kobalt als Pigment verwendet. Dabei zieht er Parallelen sowohl zum historischen Handwerk mit einer langen Geschichte der Globalisierung als auch zu einem Material, das in der Elektronikindustrie verwendet wird. Die KI-generierten Bilder auf den in der Ausstellung gezeigten Tellern entstehen, indem Adam Chau einer Software präzise Textanweisungen (Prompts) eingibt, um bestimmte Arten von Bildern zu erhalten.

«Ich habe mir für ‹Generated Love› eine Welt vorgestellt, in der es keine Homophobie gibt, und mir die Frage gestellt, was wäre, wenn die Keramikkünstler im China der Ming-Dynastie schwul gewesen wären? Wie sähe unsere Welt aus, wenn wir die queere Identität feiern würden? Würden unsere Werke diese integrative Denkweise widerspiegeln? Ich sage der KI-Software, sie solle sich Töpferwaren vorstellen, in denen ‹zwei Männer verliebt sind›, da ich davon ausgehe, dass das Wort ‹Liebe› subjektiv und für die Software bedeutungslos ist. So erhalte ich Bilder, die liebenswert sind und eine ganz bestimmte Art von Zuneigung vermitteln.»

Adam Chau in seiner Email vom 27. Mai 2023